Minecraft Server mit Freunden: 3 Wege, zusammen zu spielen
Um Minecraft mit Freunden zu spielen, hast du drei Möglichkeiten: den LAN-Modus, wenn ihr im selben Netzwerk seid, die Freundesliste von Minecraft Java für eine spontane Runde von überall, oder einen gehosteten Server, der dauerhaft online bleibt. Welche passt, hängt davon ab, wie oft ihr spielt und wie viele ihr seid.
Das Wichtigste in Kürze
- Der LAN-Modus ist kostenlos und sofort startklar, aber alle müssen im selben Netzwerk sein, und die Runde endet, wenn der Host das Spiel schließt.
- Die Freundesliste (seit 2026 in Minecraft Java) lädt Freunde von überall ein, ohne Server und ohne Portweiterleitung, allerdings auf Kosten der Leistung des Host-PCs und für zwei bis vier Spieler.
- Ein gehosteter Server läuft rund um die Uhr in einem Rechenzentrum, nimmt Plugins und Mods an, sichert die Welt und hängt von keinem einzelnen Spieler ab.
- Bei OnPowered startet ein verwalteter Minecraft-Server bei 5,99 € pro Monat: 8 GB DDR4-RAM, DDoS-Schutz inklusive, Pterodactyl-Panel, Support auf Deutsch und 7 Tage kostenlos testen.
Die 3 Wege im Überblick
Alle Varianten laufen auf eine Frage hinaus: Wo läuft die Welt? LAN und Freundesliste lassen sie beim Host, auf seinem PC. Der gehostete Server verlegt sie in ein Rechenzentrum. Diese eine Entscheidung bestimmt fast alles andere: wann die Welt erreichbar ist, wie viele mitspielen können, ob Plugins möglich sind und wer sich um Backups kümmert.
| Lösung | Online ohne Host | Plugins / Mods | Realistische Spielerzahl | Kosten |
|---|---|---|---|---|
| LAN-Modus | Nein | Die der geöffneten Welt | 2 bis 5, selbes Netzwerk | Kostenlos |
| Freundesliste | Nein | Die der Welt des Hosts | 2 bis 4 | Kostenlos |
| Gehosteter Server | Ja, rund um die Uhr | Per Panel installiert | Wenige bis mehrere Dutzend | Ab 5,99 € pro Monat |
Weg 1: der LAN-Modus, alle im selben Netzwerk
In einer Einzelspielerwelt öffnest du über das Pausenmenü die Option „Im LAN öffnen". Danach sehen die anderen Rechner im selben Netzwerk deine Welt in ihrer Mehrspielerliste. Das Tutorial im Minecraft Wiki beschreibt die Schritte im Detail, auch für Bedrock.
Ideal für eine LAN-Party, ein Klassenzimmer oder eine Familie unter einem Dach. Kein Budget, ein paar Sekunden bis zum Start.
Der Haken: LAN heißt lokal. Ein Freund, der nicht in deinem WLAN hängt, sieht nichts. Von außen erreichbar wird die Welt nur, wenn du einen Port am Router freigibst, womit deine private IP-Adresse offenliegt, oder wenn ihr ein VPN zwischen den Rechnern einrichtet, wie das Wiki selbst anmerkt. Und sobald du die Welt verlässt, ist sie für alle weg.
Weg 2: die Freundesliste, Freunde von überall einladen
Mit der Überarbeitung des Mehrspielermenüs hat Minecraft Java 2026 eine Freundesliste bekommen. Darüber lädst du Freunde ein, egal wo sie sind, und sie treten deiner Einzelspielerwelt direkt bei, ohne gemieteten Server und ohne Portfreigabe. Die offizielle Ankündigung von Mojang erklärt, wie das funktioniert.
Für einen spontanen Abend zu dritt oder zu viert ist das die schnellste Option, und die einzige, die ohne Bastelei über verschiedene Netzwerke hinweg klappt.
Der Haken: Dein PC ist der Host. Schließt du das Spiel oder bricht deine Verbindung ab, fliegen alle raus. Der Upload deines Anschlusses und dein Prozessor tragen die Last aller Spieler, ab vier Leuten wird es zäh. Moderation liegt komplett bei dir, und die Funktion ist noch jung: Mojang entwickelt sie weiter.
Weg 3: ein gehosteter Server, eine Welt, die ohne dich läuft
Ein gehosteter Server ist eine Maschine in einem Rechenzentrum, auf der die Serversoftware ununterbrochen läuft, egal ob jemand online ist. Gesteuert wird er über ein Web-Panel. Die Welt ist immer unter derselben Adresse erreichbar, auch wenn gerade niemand spielt.
Konkret heißt das: Plugins (Paper) und Mods (Fabric, Forge, NeoForge) mit einem Klick im Panel, geplante Backups zum Zurückspielen, Whitelist, Rechte, ein automatischer Neustart in der Nacht, und so viele Spieler, wie RAM und CPU hergeben, weit über der Grenze von zwei bis vier.
Minecraft Realms ist die Dauer-online-Variante von Mojang: ein Monatsabo für rund 8 €, aber ohne Plugins und Mods auf der Java-Seite (nur Datapacks und Ressourcenpakete), höchstens 10 Spieler gleichzeitig und ohne Zugriff auf die Dateien. Den ausführlichen Vergleich findest du in Minecraft Realms Alternative: LAN oder eigener Server? Kostenlose Hoster wie Aternos gibt es auch, doch Warteschlange und Standby beschränken sie auf Tests, siehe Minecraft Server kostenlos: was die Gratis-Angebote taugen.
Bei OnPowered kostet der Einstiegstarif (Coal) 5,99 € pro Monat: 8 GB DDR4-RAM, 3 vCores, 20 GB NVMe, DDoS-Schutz inklusive, Rechenzentrum in Brüssel, Belgien, mitten in der EU, Support auf Deutsch. Der Versionsmanager installiert Vanilla, Paper, Fabric oder Forge mit einem Klick, bis zur aktuellen Java-Version, und du kannst 7 Tage kostenlos testen.
Java, Bedrock oder beides: wer kann mit wem spielen?
Java (PC) und Bedrock (Konsole, Handy, Windows) kommen von Haus aus nicht zusammen. Im LAN-Modus wie über die Freundesliste bleibt jeder in seiner Edition: Eine Java-Welt nimmt nur Java-Spieler an. Habt ihr in der Gruppe sowohl PC-Spieler als auch Leute auf Switch oder Handy, scheiden die beiden kostenlosen Wege also von vornherein aus.
Ein gehosteter Server reißt diese Mauer ein. Mit Geyser nimmt ein Java-Server auch Bedrock-Verbindungen an: Freunde auf Switch, PlayStation, Xbox oder Handy landen auf derselben Karte wie die PC-Spieler. Alle Minecraft-Tarife von OnPowered unterstützen Java und Bedrock, und der Artikel Minecraft Server für Java und Bedrock zeigt, worauf du achten musst.
Welche Lösung passt zu deiner Gruppe?
- Alle im selben Raum (LAN-Party, Klasse, Familie): Der LAN-Modus reicht, mehr brauchst du nicht.
- Spontaner Abend mit zwei bis vier Leuten, ohne Fortsetzung: die Freundesliste.
- Feste Spielzeiten oder Bedarf an Plugins, Whitelist und Backups: ein gehosteter Server.
- PC und Konsole oder Handy gemischt: ein gehosteter Server mit Geyser, die einzige Option, die Java und Bedrock zusammenbringt.
- Wachsende Community mit Lobby und mehreren Welten: ein gehosteter Server oder gleich eine Box mit mehreren Servern in einem Dienst (ab 15,99 € pro Monat).
Was du vor dem Bezahlen vergleichen solltest, steht in unserem Vergleich von Minecraft-Hostern und im Ratgeber zum Hosten eines Minecraft-Servers.
Häufige Fragen
Kann man Minecraft kostenlos mit Freunden spielen?
Ja. Der LAN-Modus und die Freundesliste kosten nichts, hängen aber am PC eines Spielers: Die Runde endet, wenn er das Spiel schließt. Wer eine Welt will, die dauerhaft erreichbar ist, braucht einen Server, der unabhängig von ihm läuft, und der kostet in der Regel ein paar Euro im Monat.
Was ist der Unterschied zwischen LAN-Modus und Freundesliste?
Der LAN-Modus macht die Welt nur im lokalen Netzwerk sichtbar. Über die Freundesliste, die Minecraft Java 2026 bekommen hat, lädst du Freunde von überall direkt in deine Welt ein, ohne Portfreigabe. In beiden Fällen läuft die Welt aber auf dem PC des Hosts und endet mit seiner Sitzung.
Wie viele Spieler gehen ohne eigenen Server?
In der Praxis zwei bis vier: Darüber sind Prozessor und Upload des Host-PCs am Limit. Ein gehosteter Server hat diese Grenze nicht, denn die Spielerzahl hängt dort vom gewählten RAM und der CPU ab, nicht vom Internetanschluss einer Privatperson. Für eine größere Gruppe ist er deshalb die einzige Lösung.
Brauche ich einen Server, damit Java und Bedrock zusammen spielen?
Ja. Weder der LAN-Modus noch die Freundesliste überwinden die Grenze zwischen den beiden Editionen. Nur ein Java-Server mit Geyser nimmt auch Bedrock-Spieler an, auf derselben Karte wie die PC-Spieler. So können Freunde auf Konsole, Tablet oder Handy mit den Java-Spielern zusammen bauen.
Was kostet ein gehosteter Server für eine kleine Gruppe?
Bei OnPowered ab 5,99 € pro Monat für 8 GB DDR4-RAM, mit DDoS-Schutz und Pterodactyl-Panel, und du kannst 7 Tage kostenlos testen. Das liegt in der Größenordnung eines Realms-Abos, bietet aber zusätzlich Plugins, Mods und Zugriff auf alle Dateien deines Servers.
Welcher OnPowered-Tarif passt zu deinem Server?
Für Freunde in Vanilla: Coal (8 GB). Mit Plugins: Iron (16 GB). Der Server bleibt online, auch wenn gerade niemand spielt.
| Tarif | RAM | vCores | Speicher | Preis | Link |
|---|---|---|---|---|---|
| Coal | 8 GB | 3 | 20 GB NVMe | 5,99 € pro Monat | Bestellen |
| Iron | 16 GB | 4 | 40 GB NVMe | 11,99 € pro Monat | Bestellen |
| Gold | 24 GB | 5 | 70 GB NVMe | 16,99 € pro Monat | Bestellen |
| Diamond | 32 GB | 6 | 100 GB NVMe | 22,99 € pro Monat | Bestellen |
| Emerald | 48 GB | 8 | 120 GB NVMe | 35,99 € pro Monat | Bestellen |
Die Minecraft-Tarife kannst du 7 Tage kostenlos und ohne Vertragsbindung testen: Test starten. Alle Details: Minecraft-Tarife.
Siehe auch
- Minecraft Realms Alternative: LAN oder eigener Server?
- Aternos Alternative: wenn kostenlos nicht mehr reicht
- Wie viel RAM braucht ein Minecraft Server? Spieler & Mods
- Ratgeber: einen Minecraft-Server hosten
Spielt eure Gruppe oft genug, dass das ständige Neustarten der Welt nervt? Ein verwalteter Minecraft-Server bei OnPowered startet bei 5,99 € pro Monat, mit Pterodactyl-Panel, Support auf Deutsch und 7 Tagen kostenlosem Test, um mit deinen Freunden alles auszuprobieren, bevor du zahlst. Coal bestellen oder alle Minecraft-Tarife ansehen.